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10.06.2021

Französische Weizenqualität fast unverändert - Märkte warten auf USDA

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KS AGRAR

Themen

Ackerbau

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Die MATIF Weizenpreise haben gestern leicht verloren und fielen auf 212,50 €/t für den September-Termin. Heute Abend wird der USDA WASDE Report erwartet, der neue Impulse setzen wird. Das neueste Bestandsgutachten der französischen Agrimer sieht die Weizenbestände nahezu unverändert bei 80 % guter bis sehr guter Qualität. Aus der Ukraine wird im Juli eine neue Ernteschätzung für dieses Jahr erwartet. Aus Regierungskreisen war zu hören, dass aufgrund vorteilhaften Wetterbedingungen die Getreideproduktion auf 75 Mio. t geschätzt wird. Das wären 10 Mio. t mehr als im Jahr 2020. Die Analysten bestätigen diese Schätzung mit einer durchschnittlich leicht pessimistischeren Einschätzung von 73,6 Mio. t. Die Ergebnisse für den Algerientender liegen ebenfalls vor. Es wird geschätzt, dass zwischen 420.000 t und 500.000 t Weizen optionaler Herkunft gekauft wurden. In Händlerkreisen werden Preise zwischen 297,5 $/t und 298 $/t geschätzt, wobei die Ware aus Deutschland und der Balkanregion kommen soll. Die Anlieferung ist für August vorgesehen. Algerien kauft vornehmlich Weizen aus Frankreich und Deutschland. Offizielle Zahlen werden nicht veröffentlicht, sondern lediglich Schätzungen von Händlern.  Bezüglich des USDA Berichts gehen die Analysten von Weizenweltendbeständen von 294,6 Mio. t aus, was 3 Mio. t weniger als im Vorjahr entspricht. Wir bleiben positiv gestimmt, was die Weizenproduktion der EU-27 anbelangt. Wir können uns in der kommenden  Saison eine schwächere Basis vorstellen.

 

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